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Gennadi Gatilow

Gennadi Gatilow

Vizeaussenminister Russlands

Am 27. September 2013 billigte der UNO-Sicherheitsrat einstimmig die Resolution 2118 zur Unterstützung des am gleichen Tag in den Haag durch die Organisation zum Verbot chemischer Waffen gefassten Beschlusses über die internationale Kontrolle für die syrischen chemischen Waffen mit deren nachfolgender Liquidierung. Dieses Ereignis wurde zum Höhepunkt der in New York zu Ende gegangenen „Ministerwoche“ auf der 68. Tagung der UNO-Vollversammlung. Das war ein Ereignis, auf das alle warteten, doch bei weitem nicht alle daran glaubten, dass es dazu kommt. Letzten Endes gaben aber alle zu, dass ein solches Ergebnis in mancher Hinsicht dank den Bemühungen der russischen Diplomatie möglich wurde, die — mit dem Aussenminister S.W. Lawrow an der Spitze — tagtäglich mühselige Verhandlungen mit den amerikanischen Partnern führte, um eine Entscheidung durchzusetzen, die nicht nur die Gefahr eines militärischen Schlages gegen Syrien verhüten, sondern auch einen Weg zur politischen Lösung der ausserordentlich komplizierten Krise in der Arabischen Republik Syrien bahnen würde.

Diese Frage wird gegenwärtig wohl am meisten unter den Politikern erörtert. Das Gespräch über das Thema gehörte auch bei der im September eröffneten 67. Tagung der UNO-Generalversammlung zu den akutesten. Auf Initiative einer Gruppe von Ländern wurde „an ihrem Rande“ sogar eine spezielle informelle Veranstaltung, „Schutzverantwortung: Festigung der Treue zur Verhütung von Massenverbrechen“, durchgeführt.