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Sergej Rjabkow

Sergej Rjabkow

Stellvertreter des Aussenministers Russlands

Mittwoch, 05 März 2014 12:07

Archiv

„Internationales Leben“: Zu den „heissen“ Informationsthemen gehört das Gipfeltreffen der „Gruppe der Acht“ am Lough Erne. Konnte denn die „Gruppe der Acht“ bestätigen, dass sie ein Forum für die Erörterung geopolitischer Probleme bleibt und sich zur Realisierung von Verpfl ichtungen bekennt, die auf die Lösung sozialer Probleme gerichtet sind?

Sergej Rjabkow: Ich kann das Geschehen in der „Gruppe der Acht“ in der letzten Zeit als eine ökonomische Renaissance bezeichnen. Als die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (auch als „Gruppe der Zwanzig“ oder G20 bezeichnet) im Entstehen begriffen war, tauchten Vermutungen auf, dass die Funktion des Hauptkoordinators der internationalen Wirtschaftsprozesse, darunter der Handelsprozesse, und Entscheidungen gerade dieser Gruppe zufallen würde. Natürlich darf man die Bedeutung der G20 nicht unterschätzen, doch behielt sich die „Gruppe der Acht“ eine gewisse ökonomische Nische vor.